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Artikeldatum: 18. 04. 2011

Das Elbhangfest-Blog

Die Nierentische aus Dresden präsentieren das Highlight Ihrer USA- Tournee 2010 »The Old Ceremony« aus Chapel Hill, North Carolina

Eine Amiband in Dresden? Das gab es doch schon. Beim Elbhangfest? Samstagabend? Es scheint wieder eine dieser alten Geschichten zu sein. Die Nierentische spielen »eh das selbe« und amerikanische Musik hört fast jeder seit seiner Geburt, im Konzert und zu Hause.

Und genau da, zu Hause, fing es an, als Mark Simonsen 1986 mit seiner Gitarre in das Jugendzimmer von Christoph und Martin Graefe am Weißen Hirsch kam. Die Eltern kannten sich seit 1960. Deutschlandtreffen der Studentengemeinden in Hannover. Da war die Westgrenze fast zu. Aber nicht die Köpfe und nicht die Gastfreundschaft waren zu, wie manche Kneipe im Osten.

Für Christoph und Martin war Mark aus Amerika mit seiner Gitarre der Inbegriff der Freiheit. Für Mark waren Christoph und Martin mit Gitarre, Flöte und Moskwitsch das Sinnbild, wie im Osten gelebt und musiziert werden konnte. Wir alle wissen, wie viel gute Musik es auch nach Händel und Bach und besonders im Osten gab. Der Sachse G. F. Händel unterhielt die Engländer dermaßen gut, dass Tausende ihm huldigten.

Den Nierentischen war es vergönnt, in den Jahren 1999, 2000, 2002 und 2010 viele Menschen in Virginia und in North Carolina zu unterhalten. Die Reaktionen waren mehr als erstaunlich. Dies verdanken wir der großen Gastfreundschaft der Familie Simonson und Gudrun Hile, die 1960 von Dresden nach Amerika ging.

Nun stehen Die Nierentische am Samstagabend mit Mark Simonsen, Django Haskins und ihrer Band »The Old Ceremony« auf der Bühne im Weindorf Loschwitz. Wir werden Euch die Geschichte einer Freundschaft erzählen, vom Elbhang über 6.000 Kilo­meter bis nach Chapel Hill in North Carolina, in Amerika.

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