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Dresden 25. – 27. Juni 2010
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Rückblick 20. Elbhangfest

Fotos: H. Friebel, J. Frohse, J. Dose, G. Fischer, M. Erfurth, F. Eisersdorf



Das war das 20. Elbhangfest:

Das 20. Elbhangfest ist erfolgreich zu Ende gegangen: Ein stimmiges Programm und wunderbares Wetter haben uns alle ein sehr schönes und würdevolles Jubiläumsfest erleben lassen. Die Fotostrecken sprechen Bände. Wie auch die Oberbürgermeisterin Helma Orosz in ihrer Ansprache als Schirmherrin feststellte: Dieses Fest hat zu Recht den Ruf, eines der schönsten Feste der Stadt zu sein. Hier finden gewürdigtes kulturelles Erbe, Bürgerengagement und Kreativität ein harmonisches Miteinander, das auch die Fußball-WM einzubinden wusste.

Wir danken allen Besuchern, Mitwirkenden, Sponsoren und allen Machern unter der Leitung von Kerstin Kochan ganz herzlich für dieses erlebnisreiche Wochenende.

Ihr Elbhangfest e.V.

Ein Resümee

Was danach fünf Wochen lang als drückende Hitzelast auf uns lag, war für das Elbhangfest ein Segen: Endlich Sommerwetter.
Wichtigste Voraussetzung, um trotz Ferien und Fußball die Besucher zu locken. Auch Motto, reichhaltiges Programm und fleißige Öffentlichkeitsarbeit mögen ein Stück dazu beigetragen haben – das „A und O“ des Open-Air-
Festes waren diese ersehnten Sommernächte: Das Elbhangfest ist gerettet!
Vorläufig zumindest, denn immer wieder bleiben die organisatorische Anforderung immens und das Wetterrisiko groß. Herausforderungen für den Verein stehen an mit dem Weggang der Geschäftsführerin Kerstin Kochan, die jedoch ehrenamtlich für das Fest „im Boot“ bleibt.
Auf jeden Fall wird der Verein die Würdigung der vielen ehrenamtlich Mitwirkenden im Blick behalten. Denn dieses Fest ist auch denjenigen zu verdanken, die hinter den Kulissen wirken – wie beispielsweise Bernd Garten (Markt Loschwitz), Dietmar Sütterlin, Jens Teichmann und Jörg Amelung (Verkehr), Christine Karla Schroeder und Familie Grundmann (Wachwitz), Andreas Schanze, Sören Prüfer, Torsten Ballin, Jörg Jenichen und Uwe Burkhardt (Pillnitz), um nur einige Beispiel zu nennen. Ute Arloth stemmte diesmal nicht nur die große Orangerie-Schau, sondern organisierte auch das Kino im ehemaligen Wachwitzer Weinbergsgasthof. Festausschuss-Neuling Yvonne Tutzauer versorgte Dresden mit fremdsprachiger Werbung. Matthias Erfurth und Gregor Fischer verschickten an die Twitter- und facebook-Gemeinden zahlreiche Nachrichten.
Nach den roten Zahlen des Vorjahres nun also ein Erfolg, der auch eine Regen-Rücklage für 2011 erlaubt. Das darf aber kein Grund zum Leichtsinn oder gar zur Überbewertung der Kraft des Bürgerfestes sein, es bleibt bei verantwortungsvollem Umgang mit den eingenommenen Mitteln und echter Gemeinnützigkeit. Der Verein hat sich deshalb vorgenommen, im nächsten Jahr den Wiederaufbau des Lingnerschlosses aus den Einnahmen zu unterstützen. Dazu beschloss der Vorstand in seiner Sitzung am 20. Juli die grundsätzliche thematische Ausrichtung auf die Jubiläen rund um Lingner. Ein witziger Mottovorschlag von Matz Griebel dazu heißt „O dole mio“. Die konzeptionelle Arbeit beginnt im August.

Holger Friebel

Open-Air-Galerie geht (teilweise) weiter

Johann Anton Castell o. T.
Erstes Bild der Galerie Traumstraße

Zwischen Loschwitz und Pillnitz gab es zum diesjährigen Elbhangfest „Dresdens längste Open-Air-Galerie auf über sieben Kilometern“, an der mittels hochwertiger Reproduktionen etwa 70 Künstler beteiligt waren. Der Gedanke, mit Kunst zum Thema die Feststrecke zu gestalten und damit gleichzeitig auch auf Menschen zuzugehen, die sonst weniger den Weg in Galerien finden, kam an. Dafür steuerte die SZ-Mini-Festzeitung einen
„Traumstraßen-Elbhang-Galerieführer“ bei; da las man zahlreiche Namen, die auch in den beiden Bänden der „Künstler am Dresdner Elbhang“ verzeichnet sind und wurde auch auf Interessantes von Außen, wie Malte Brekenfeld, aufmerksam gemacht. Wer seine Eindrücke vom Traumstraßen-Galeriebesuch vertiefen will, sollte in diesen Büchern nachlesen, die ja auf eine erste Künstler-Straßengalerie zum Elbhangfest 1998 zurückgehen. Im Nachgang ist seit Ende Juli im Café Wippler am Körnerplatz nochmals eine kleine „träumerische“ Bilderserie mit Zeichnungen zu sehen (sie hing zum Elbhangfest zwischen Calberla-und Friedrich-Press-Straße).
Auch der Heckengarten im Schlosspark Pillnitz ist noch mit Bildern zu sehen. An ein großformatiges romantisches Gemälde (das leider nicht an Wipplers Galeriewände passt) soll hier ebenfalls erinnert werden: Die Traumstraßengalerie begann mit einem sehr aktuell interpretierbaren Auftaktbild: Von Johann Anton Castell wurde ein mit „o. T.“ (ohne Titel) bezeichnetes hinreißend gemaltes Dresdner Elbtal-Panorama (der Waldschlößchenblick) gezeigt – nach Aussage der Macher ein Zufall!
An dieser Stelle sei noch einmal allen ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren herzlich gedankt.

Dietrich Buschbeck

Hosterwitzer Liebesträume

Arnold Böswetter (Foto: Sonja Bernstengel)

Kunstschlosserei Bernhard Zschiesche war am Sonnabendnachmittag des Festwochenendes bereits mit erwartungsvollen Zuschauern gut gefüllt, als „er“ eintraf: Kammersänger Arnold Böswetter alias Franz W. Lasch (vgl. Elbhang-Kurier 07/2010, Seite 4), im wirklichen Leben der Erzkomödiant Wolfgang Lasch aus Potsdam.
Unter dem Motto „Frohsinn, um auch gut träumen zu können“ bot Böswetter ein buntes Programm, das die Zuschauer immer wieder zu Lachsalven hinriss. Sein Medley besonders an die Damenwelt regte viele zum Mitsingen und Schunkeln an, und bei seinen homöopathischen Übungen machten dann alle mit. Diese Hinwendung zu alternativen Heilmethoden sei übrigens in seinem fortgeschrittenen Alter auch ein Ausdruck von Liebe… Herrlich waren die slapstickartigen Reaktionen, die Arnold Böswetter spontan auf unverhoffte Ereignisse parat hatte, sei es auf die Dame mit dem bellenden Hund, auf zu spät kommende Besucher oder auf die Probleme mit seiner Ton-Technik. Unterbrechen musste er sein etwa einstündiges Programm öfter, um „abzuhängen“, d. h. um seine (wirklichen!) Bandscheibenprobleme mit akrobatischen Übungen wieder ins Lot zu bringen.
Nicht nur als Sänger zeigte er hier sein Können, sondern Arnold zeigte auch – übrigens auf einem Bügelbrett – verblüffende Tricks. Aus zwei silbernen Röhren zauberte er entsprechend den Zurufen des Publikums vier Rotweinflaschen verschiedener Jahrgänge – wobei er den einfachen Trick beim Wegräumen scheinbar zufällig selbst auflöste.
Köstlich seine gespielte Umwandlung von CO-2 in Sauerstoff mittels eines Fahrrad-Heimtrainers und einer künstlichen Zimmerpflanze.
Mehr kann nicht verraten werden, da Böswetter dies schon als Patent angemeldet hat! Nach seinem bekannten Abschlusslied „Schau nicht hin, schau nicht her…mach dir nichts daraus!“ zog Böswetter seinen Überkopf ab und dem begeisterten Publikum zeigte sich ein völlig verschwitzter, aber sehr glücklicher Wolfgang Lasch.

Sonja Bernstengel

Nachtrag zum „Klangpark Pillnitz“

Sehr angenehm berührt war ich von der freundlichen Besprechung des „Klangparks“ im Englischen Garten von Schloss Pillnitz beim letzten Elbhangfest im Juli-Heft (Elbhang-Kurier 7/2010). Allerdings muss ich unbedingt hinzufügen, dass die gesamte Konzeption des „Klangparks“ nicht von mir, sondern von Hannes Heyne (KlangHütte Dresden) stammt. Er hat all diese interessanten Instrumente und Klanginstallationen beschafft bzw. geschaffen, zusammengestellt, didaktisch aufbereitet und sich auch noch um den Auf-und Abbau sowie die Betreuung der einzelnen Stationen gekümmert.
Ähnliche Projekte hat er bereits in den Botanischen Gärten in Dresden und Schellerhau erfolgreich realisiert und wird solches hoffentlich noch oft tun. Ich bin sehr froh, dass wir ihn für „Pillnitz träumt unplugged“ gewinnen konnten.
Ganz herzlich danken möchte ich noch einmal allen Elbhangfest-Organisatoren, Verantwortlichen der „Schlösser und Gärten“ und Mitwirkenden, die den Traum von einer akustisch beruhigten Zone in Pillnitz, die neue Klangerfahrungen möglich machte, mitgeträumt haben – offenbar zur Freude vieler Elbhangfest-Gäste.

Saskia Köhler

Praktikantin bittet um Unterstützung

Barbara Sophie Franeck absolvierte 2010 ihr Abitur und half ab Mitte Mai im Elbhangfestbüro als Praktikantin, das diesjährige Jubiläum vorzubereiten. Ab dem 1. September wird sie für ein Jahr im Rahmen eines Sozialpraktischen Jahres in der Kleinstadt Orbey im Elsass leben und in einem Heim für behinderte Erwachsene arbeiten. Für die Finanzierung ihres Eigenanteils (1.800 EUR) baut sie derzeit einen Förderkreis auf. Sie würde sich freuen, auf diesem Wege dafür freiwillige Spender zu finden.
(Kontakt: Barbara_SJA@web.de)




Bären tanzten in einer Nacht mit zwei Monden

Fotos: J. Frohse, J. Dose



Tausende säumten erwartungsvoll das Wachwitzer Elbufer, das in geheimnisvolles blaues Licht getaucht war. Mit jedem dahindurch tauchenden Bootskörper stieg die Spannung, eine kurz Ansage „Der Mond – Knacks“. Nichts mehr. Es fing nicht an. Die Ursache wurde erst nach einer langen Weile klar, als eines dieser Schiffe, die so aussehen, als wären sie gegen einen Mond gestoßen (war es nun die „Gorbitz“ oder die „Prohlis“?) elbabwärts vorbeiglitt. Darauf hatte niemand gewartet, aber die Wasserpolizei musste Vorfahrt gewähren.

Dieses Schiff hatte (ungeplant) vierzig Minuten Verspätung – man hätte es dem Publikum verraten sollen. Dann endlich konnte die Geschichte beginnen, erzählt und gespielt in einer skurrilen, traumhaften Stimmung mit fulminantem Freudentanz am Ende: Von den Bären, die ohne den Mond nicht leben können, die diesen verliebten Fremdgänger nicht der Sonne überlassen wollten und deshalb alles wagten, um ihn in ihren Nachtwald zurückzuholen. Dafür musizierten und sangen sie für ihn – herrlich die Canzonetta aus Mozarts „Don Giovanni“, von René Pape extra für diese Inszenierung zur Mandoline eingesungen.

Wer dann die Bären erkennen konnte, wie sie fröhlich ihren Mond zurückbrachten, war fasziniert. Auf einmal leuchtete zum Clausen-Dahl-Vollmond am Himmel ein zweiter auf der Elbe, geleitet von illuminierten Segelbooten. Die Schaulustigen, die sich an der Elbe postiert hatten, erlebten gespannt, was die Bären für Mühe hatten, ihren zurückgeholten Mond – einen großen Helium-Ballon – vom Schiff ohne Stromunterbrechung auf einen vom „Kutscher-Bär“ Bernd Schmidt gelenkten Pferdewagen umzuladen. Die Männer unter den Fellen kamen mächtig ins Schwitzen in der Dunkelheit. Hier hatte das Traumstück Längen; wer nicht sah, warum, drohte aufzuwachen. Wer nah dran war, konnte mitträumen, als dann – endlich – eine fröhliche Bärentruppe ihren Mond nach Hause holte. Klavierklänge – dann stieg er wieder hinauf in den heimatlichen Himmel. Wer der Kutsche gefolgt war, fand sich wieder im Freudentaumel, die Bären spielten ein letztes Mal fröhlich auf.

Schluss? Aber nicht doch – Vorhang auf! Die Bären hatten Gäste eingeladen: Südliche Rhythmen der unglaublich druckhaft aufspielenden Band Chico Trujillo brachten die Massen in Bewegung. Auf einmal befand man sich mitten in einem Freudenfeuerwerk, das das Herz wärmte. (Ich vergaß sogar zeitweise die Kamera in meiner Hand). Auf einmal wurde der Elbhang ein südamerikanischer Strand, gar nicht mehr kühl. „Gemähre“ und Mücken waren vergessen. Und natürlich öffnete noch die auf die Elbwiese verlegte „Sektbar“. Auch wenn nicht alles glatt ging (Traum kann eben nicht durchorganisiert werden) – ein faszinierendes Spektakel für die, die zur richtigen Zeit am richtigen Platz waren. Immer ein Wagnis, nicht vorher zu proben (was wäre bei Regen gewesen?), machen solche verwirklichten Träumer-Ideen (Danke, Tom Roeder!) das Elbhangfest zu dem, was es ist – und hoffentlich bleibt.

Holger Friebel






20. Elbhangfest – WM-Dorf
Kickerturnier beim Elbhangfest-WM-Dorf!

An alle begeisterten Tischkicker! Dieses Jahr findet anlässlich des 20. Elbhangfestes und der Fußball-Weltmeisterschaft ein Kickerturnier statt. Dabei soll die Fußball-WM nachgespielt werden. Die passende Nation kann im Wettbewerb ersteigert werden.

Im Startgebot enthalten sind 2 Eintrittsbänder im Wert von 18 Euro für das gesamte Festwochenende und 2 Trikots der jeweiligen Nation, die ersteigert wurde.

Also einfach auf kickerturnier.elbhangfest.de registrieren und losbieten!




20. Elbhangfest
Das gesamte Festprogramm ist online!

Das gesamte Festprogramm ist online! Ansehen!




20. Elbhangfest
Flyer der Programm-Highlights erschienen!

Der Flyer zu den Programmhighlights ist erschienen und kann hier angesehen oder heruntergeladen werden:

Wie immer ist für jeden etwas dabei. Viel Spaß beim Schmökern wünscht der Elbhangfest e. V.




Aufruf! Dresden braucht uns!
Freudig spielende Musiker dringend gesucht!

Trompete · Tenorhorn · Posaune · Saxophon · Tuba · Susaphon · Trommel und Schlagwerk · Querflöte · Lyra
aller Altersgruppen, Anfänger und Fortgeschrittene für das schönste Blasmusikerlebnis aller Zeiten

„Mit Pauken und Trompeten...“
Die erste Dresdner Gugge-Band

Premiere zum Elbhangfestumzug

Alle Interessierten sind eingeladen zur Gründungsveranstaltung:

  • 1. Treff: 9. März, 19 Uhr
  • 2. Treff: 16. März, 19 Uhr
im Elbhangtreff Niederpoyritz, im Gewölbe, Plantagenweg 3, 01326 Dresden
Wöchentliche Probe: dienstags, 19 Uhr

Initiative und Trägerschaft: Elbhangfest e.V.
Ansprechpartner: Frieder Schmidt, Vera Steinfelder
Kontakt: Telefon 0351-2683832, E-Mail: info@elbhangfest.de



Romantisches Jubiläumsfest vom 25. bis 27. Juni 2010
Der Elbhang träumt

20 Jahre Elbhangfest – das sollte Grund zum Feiern sein! Dieses hanggemachte Fest, einmal im Jahr, von Vielen getragen, ist eine Leistung, die Hochachtung für die ehrenamtlichen Organisatoren verdient. Das 20. Bürger- und Kunstfest zwischen Loschwitz und Pillnitz soll aber kein Rückblick werden – im Gegenteil:
Das Elbhangfest lädt ein, zu träumen.

Elbhangträume öffnen Zeiträume

Diesen Gedanken zum Motto für 2010, von Prof. Ingo Zimmermann vorgeschlagen, könnte man nachträglich noch über alle Elbhangfeste stellen. Bürgerschaftliches Engagement eröffnete 1991 den Reigen der jährlichen Themenfeste. Deren heitere Geschichte können Sie auf diesen Seiten detailliert nachlesen, eine Jubiläumsbroschüre ist in Vorbereitung.

„Der Elbhang träumt“ – ein Motto von Olaf Böhme

Träumen heißt nicht nur, „verträumt“ zu sein – Träumen ist produktiv, Träumer haben Zukunft! Tagsüber sind die Träume auch unsere Wünsche, unsere fernsten Ziele. Nachts bauen sich unbewusst im Kopf phantastische Welten. Das Elbhangfest über drei Nächte und zwei Tage verbindet beides. Und Träumen darf auch heißen, ganz bei sich, in Gedanken, zu sein. „Denn die Wirklichkeit steht mit beiden Beinen im Traum“. (So lautete eine Mottoidee von Uwe Tellkamp).

Festhöhepunkt: Tom Roeder erzählt eine Geschichte von Sonne, Mond und Sternen

Die Hauptfiguren einer romantischen Inszenierung auf der Elbe werden Sonne und Mond sein. Auf der Elbe durchqueren sie das Festgelände und erzählen den Menschen ihre Geschichte. Ihnen folgt, ebenfalls in Booten, das zahlreiche Lichtervolk der Sterne. Sie alle sind auf der Suche nach einem Ort ihrer Träume, um dort an Land zu gehen.

Der Festumzug wird auf „Traumreise“ gehen

Durch ein Fenster mit wehenden Gardinen, wie von einen Windstoß geöffnet, reisen Traumbilder um die Welt. Diese Grundidee ist angelehnt an eine Illustration zu einem Märchen von Theodor Storm. „Der kleine Häwelmann“ unternimmt darin eine traumhafte Reise mit seinem Bett.
Kinder werden unsere Zukunftsträume verkörpern, ein großes Auge wird über sie wachen. Traumhafte Bilder sollen unterwegs sein: König-Sein, Traumtänzer, „Traumlese“ werden sie phantasievoll darstellen.

Der Park Pillnitz als „akustisch-beruhigte Zone“:
„Pillnitz träumt unplugged“

Eine Idee der Sängerin Saskia Köhler
In einem Teil des Pillnitzer Schlossparks soll etwas Gewohntes, Alltägliches weggelassen werden: Konsequenter Verzicht auf elektronische Verstärkung.
Wenn Fernseher, PC, Radio, Stereoanlage ausgeschaltet sind, die Mikrofone samt Lautsprecherboxen in der Kiste bleiben, was passiert dann? Der „Rest“ ist keinesfalls „Schweigen“ – vielmehr wird die Neugier am Erkunden eigener Möglichkeiten geweckt: – Was kann ich ohne High-Tech-Hilfsmittel eigentlich an Klängen erzeugen oder wahrnehmen? Diesbezügliche Denkanstöße wird es beim Pillnitzer Parkfest 2010 geben. Und die Natur bekommt eine „Stimme im Parlament“ – Äolsharfen, klingende Mobiles und Summsteine könnten Gehör finden.
Verteilt im Park stehen Betten unterschiedlichster Art, vom schönen Bauernbett bis zum Feldbett, in die man sich legen und zuhören kann. Lieferant der Betten ist der Festumzug! Bereits die Aufstellung wird zum Erlebnis, wenn die Wagen die Betten in den Park bringen und die Besucher sie „in Besitz“ nehmen.
„Pillnitz träumt unplugged“ verbindet das Wiederentdecken innerer Klangräume mit dem „mitschwingenden“ Schlosspark Pillnitz als Bestandteil einer Entdeckungsreise, die auch eine Zeitreise ist. Und: Nicht nur zuhören, auch aktiv mitsingen, tanzen und experimentieren werden die geneigten Besucher können.

Das 6. Elbhang-Dorf:
Ein Fußball-Jugendfest als „WM-Dorf“

    Standort neben dem Drachenbootgelände
  • mit Rock-Konzert
  • Turniere Tischfußball, PCSpiele
  • After-Game-Partys

Unterhaltungsmöglichkeiten durch Spiel, Spaß und anschließende Partys sollen das Elbhangfest auch für Jugendliche wieder attraktiver machen – dafür sorgt eine Gruppe von im Festausschuss aktiven Jugendlichen.
Eröffnet werden könnte das „WMDorf“ durch ein Rockkonzert am Freitag Abend. Anschließend wird im „WM-Dorf“ eine passende Mottoparty stattfinden.
Der Sonnabend und der Sonntag stehen dann ganz im Zeichen der Fußballweltmeisterschaft: Die Besucher des „WM-Dorfes“ können an verschiedenen Turnieren teilnehmen, wie z. B. mit Tischfußball oder an der Sony Playstation. Dabei kann die Weltmeisterschaft im Original nachgespielt werden. Die Teilnehmer sollen die Chance haben, sich im Vorfeld für ein Team zu melden, um dann mit diesem zu versuchen, den „Weltmeisterschaftspokal des Elbhangfestes“ zu ergattern.
Live-Übertragungen auf einer großen Leinwand um 16 Uhr und 20.30 Uhr am Sonnabend und Sonntag sollen dabei ganz im Focus stehen.
Anschließend wird Musik die Gäste zum Tanzen und Feiern einladen. Eine integrierte Chillout Lounge macht es möglich, das Treiben zu beobachten und mit Freunden bei einem Cocktail zu entspannen.

    Fußball wird beim 20. Elbhangfest in jedem Dorf zu erleben sein.

Angedacht sind außer im „WMDorf“ „Public Viewing“ in Loschwitz („Elbegarten“), Wachwitz („Gare de la Lune“), Niederpoyritz (ElbhangTreff), Hosterwitz (evtl. Plantagengut), Pillnitz (Schlossparkplatz und/oder Dorfplatz,
Weindorf-Terrasse Zepp).

Die Straße wird zur Traumfabrik

    Pillnitzer Landstraße als Freie Galerie

Der Elbhangfest e. V. ruft alle Anwohner auf, ihre Träume zum Bild werden zu lassen: Bilder und Objekte sollen von Loschwitz bis Pillnitz (vor allem an der hangseitigen hohen Mauerfläche) gezeigt werden. Besonders Kinder und Künstler sollen sich beteiligen.

    Visionär der Photographie – auch im Stadtmuseum

Erster wesentlicher Teil der „Traumfabrik“ könnte eine Wanderung zu den Bildern des photographischen Visionärs August Kotzsch sein. Zum 100. Todestag von Kotzsch 2010 werden ausgewählte Kotzschbilder am Standort ihrer Aufnahme gezeigt und zu einem Weg verknüpft. Man kann sich in die Zeit des Photographen „träumen“. Darüber hinaus wird eine große Ausstellung mit Original-Photographien im Stadtmuseum an August Kotzsch erinnern.

    „Traumfabrik“ im Erbgericht Niederpoyritz – und in der Feuerwache

Das Kurz-Filmfestival KINO PARADISO bezieht Kurztrailer vergangener Feste und aktuelle Sequenzen des 20. EHF ein. Dazu wird zur Einsendung von Filmmaterial aufgerufen und vorhandenes Archivmaterial vorbereitet. Ziel ist
eine einmalige Wiederbelebung des Kinosaales Erbgericht Niederpoyritz. Die besten Beiträge werden prämiert, alle ausgewählten Beiträge sind auf diesen Webseiten zu sehen. In Dresden aktive Kurz-Filmer und Filmschaffende werden zu einer Beteiligung eingeladen.
Der Kunstverein Alte Feuerwache Loschwitz e.V. widmet sich dem klassischen surrealistischen Film. Werke von Alejandro Jodorowskys, Man Ray, René Clair, Luis Buñuel werden zu sehen sein. Der Feuerwachen-Hof wird abends zum „Südseetraum“ mit karibischem Flair, Musik, Bands und Drinks.

Ausstellungen in Pillnitz

Im Ausstellungszentrum Orangerie ist eine begehbare Installation „Albtraum“ angedacht: In einer „Traum-Box“, einer schwarzen „Kiste“, kann man im „Einzelbetrieb“ über zwei bis drei Minuten einen Albtraum erleben.
Im Ringrenngebäude lädt wieder „Bistro des Arts“ ein, denn der rechter Flügel bleibt der Bildenden Kunst – zum Thema „Traum“ – vorbehalten.
Die Heckengarten-Galerie wird als „Frei-Licht-Träume“ mit der Städtischen Galerie Dresden fortgeführt.

Weitere thematische Aktionen im Festgelände

    Führungen als Traumtouren

Wer waren und sind die Träumer am Elbhang? Hella Ulrich hat dafür bereits einige Jubiliäen zusammengetragen, davon an dieser Stelle nur einige: Architekt und Baumeister Karl Emil Scherz (150. Geb.), der Übersetzer und Publizist Georg Blume, der Architekt und Denkmalpfleger Hans Nadler (beide 100.).

    Traumtheater

Die Theatergruppe um Hella Ulrich möchte mit ihrem Team und dem Schauspieler Johannes Gärtner ein „Sogenanntes Traumtheater“ nach Robert Schumanns Träumerei vorbereiten.

    Spiele und Traum-Strand

Bewährte Fest-Punkte wie die Familienoasen, Weindörfer und Märkte wird es wieder geben. Für den Park an der Schillerschule Loschwitz entwickelt Gerd Kempe ein Konzept mit Spielplatz, Bühne, traumhaftem Riesenspielzeug und Entspannungszone – Gelegenheit für gemeinsame Erlebnisse von Familien.
Die Gäste sollen selbst spielen. Am Sonnabend-Abend ist wieder ein Liedermacher-Programm in Planung.
Die Wachwitz-Kirmes erhält einen „Traum-Strand“: Ein Stückchen Elb-Strand wird luxuriös hergerichtet mit Liegen, Sonnenschirmen, Eis- und Getränkeservice.

    Motto wie immer heiß diskutiert

Wie immer wurde das Elbhangfest-Motto kontrovers diskutiert. Andere Vorschläge waren neben den beiden bereits genannten „Unser Hang zum Träumen“, „Der Hang zum Traum“ und weitere.
Die Konzeptionsarbeitsgruppe sprach sich mit großer Mehrheit für das Motto „Der Elbhang träumt“ aus. In der Mitgliederversammlung des Vereins gab es einige, die den Wunsch nach einer spritzigen Unterzeile für dieses Motto artikulierten.
Der einzige konkrete Vorschlag „Der Elbhang träumt, aber schläft nicht“ fand aber keine Mehrheit im Vereinsvorstand. Motto-Autor Olaf Böhme glaubt nicht an eine Verbesserung durch Verlängerung. Sollte es doch noch eine geniale Idee zur Ergänzung des Mottos geben, freut sich der Verein sicher darüber.

Holger Friebel





Rückblick 13. Elbhangfest-Weihnachtsmarkt

Vom 5. bis 20. Dezember 2009 fand der 13. Elbhangfest-Weihnachtsmarkt in Dresden-Loschwitz statt. Wir danken für Ihren Besuch!

Fotos von Johannes Dose und Gregor Fischer




Zwanzig Elbhangfeste!

 
Zwanzig Elbhangfeste!

20 Elbhangfeste – die Jubiläumsbroschüre!
Festschrift mit Beiträgen von Hans-Peter Lühr, Matz Griebel, Tom Pauls, Tom Roeder, Reinhard Decker, Volker Berthold, Helga-Maria Uhlig, Annette Jahns, Gisbert Porstmann, Otto-R. Wenzel, Christian Mögel, Hella Ulrich, Volker Wenzel, Holger Friebel und Juliane Richter.

44 Seiten, vollfarbig, 3 Euro
Zu bestellen über info@elbhangfest.de



Elbhangfest bei Facebook – besuchen Sie uns!

Sponsoren 2010








Elbhangfest-Termine

  • Helfereinteilung
    Dientag, 15. Juni, 18 Uhr, Gare de la Lune

    PDF: Personalbogen

  • 20. Elbhangfest,
    25. bis 27. Juni 2010
  • Handwerker! Händler! Gastronomen!

  • Information für Handwerker, Kunsthandwerker, Gastronomen und Händler! Bewerben Sie sich bis zum 31. März für einen Standplatz auf einem der 12 Märkte des diesjährigen Elbhangfestes! Genaue Informationen dazu in der Marktordnung.
  • Download:
    Marktordnung als .PDF
    Marktvertrag als .PDF

    Merkblatt Grillstände als .PDF
    Merkblatt Trinkwasser als .PDF
    Merkblatt Volksfest als .PDF




  • Ein musikalischer „Aufhänger“ ist der 200. Geburtstag von Robert Schumann (geboren am 8. Juni 1810 in Zwickau), den etwas mit dem Elbhang verband: Der Vater seiner Frau Clara war regelmäßiger Sommergast in Loschwitz auf der nach ihm benannten Friedrich-Wieck-Straße. Zu den bekanntesten Stücken Schumanns zählt die „Träumerei“ aus den „Kinderszenen“,
    op. 15.



    Zum 100. Todestag von Kotzsch 2010 werden ausgewählte Kotzschbilder am Standort ihrer Aufnahme gezeigt.



    An einen wunderschöner Film erinnert der Titel des Ebhangfest-Kurzfilm-Festivals „Kino Paradiso“. Vielleicht noch einmal im Kinosaal zum 20. Elbhangfest im Erbgericht Niederpoyritz
    Foto: Claudia Blome



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